Pitstop-Holzbahn

Hier wird die Planung und der Bau einer Holzbahn aus 4 Modulen beschrieben.
Die Geburt der Idee zu solch einer Bahn kam durch mehrere Einflüsse:
1. Jürgen hat eine große Bahn gebaut, die super läuft.
2. Wollten wir eine kleine einspurige "Testbahn" realisieren
3. Haben wir 4 Schreibtischplatten geschenkt bekommen.
 
Das zusammengenommen hat zu folgenden Plänen geführt:


Realisiert werden wird aber eine Mischung aus beiden Plänen. Die Pläne sind mit SlotMan und Fleischmannschienen realisiert. Nur, um die Proportionen und den ungefähren Streckenverlauf zu sehen.
Die entgülige Bahn wird im linken Teil wie der obere und im rechten Teil wie der untere Plan verlaufen.
Die Holzbahn kann, dank eng geführter Kurven, 3spurig ausgeführt werden.
Überall wird von der äusseren Spur 10 cm Rand zum driften freigelassen.
Das entspricht ziemlich genau einer Carrera Evolution mit Schleuderstreifen. Dann folgen 3 Spuren, die einen Abstand von 9 cm zueinander haben.
Der Abstand wird in einigen Kurven auf 3 cm verringert, was schlussndlich den
3spurigen Bau erlaubt.
Die 9 cm entsprechen dem Abstand unserer Fleischmann-Schienen. Hier können auf jeden Fall 1:32er und "normale" 1:24er gefahren werden. Auf der Neuen Bahn könnne somit von fast jeder Fahrzeuggröße 3 Autos gleichzeitig gefahren werden. Will man breite 1:24er, wie etwa Gruppe C oder Gruppe 5 Fahrzeuge fahren, benutzt man dann einfach die beiden äusseren Spuren und lässt die mittlere Spur frei. Das erfäbe einen max. Abstand der Spuren von 18 cm. Damit sollte alles laufen, was in einem Slot laufen kann. Für die Zeitnahme ist Slotman mit Race-Control geplant.

Diese Seite wächst mit dem Fortschreiten der Bahn mit. Es lohnt also, öfters mal reinzuschauen!



 Werkzeuge
(Bildchen anklicken zeigt diese in groß an)

Selbstgebauter Zirkel, um die Kurven "richtig" zeichnen zu können.
Er besteht aus 2 Aluleisten, die mit einer Schraube verbunden wurden. Unten wurde auf einer Seite eine Reißnadel, auf der Anderen ein Bleistift festgeklebt.
Zur Stabilisierung war unten noch eine Strebe notwendig. Hier kann alles Verwendung finden, was lang und stabil genug ist.
Eine Lehre, um die Löcher auf den Balken alle in der gleichen Höhe zu haben. Natürlich kann man auch jedes Loch messen, so ists es aber schneller und! genauer. Hier eignet sich grundsätzlich alles, was sich nicht verbiegen lässt, wenn man es als Anschlag verwendet. Meine Lehre ist von einem Leitz Hängeregister genommen und an der richtigen Stelle gebogen.
Eine Bohrfräse um die Verbindungslöcher zu erweitern. Das Teil ist mal in einem Set von Aldi gewesen. Hat einwandfrei funktioniert.
Eine Oberfräse um die Fahrschlitze zu fräsen. Das Teil ist mal für 25 Euro von Aldi gekauft, funktioniert einwandfrei.

Einen "Zirkel" für die Oberfräse um die Fahrschlitze in den Kurven sauber zu fräsen. Ich hab einfach den Seitenanschlag zerlegt und den Winkel angeschraubt. Den Winkel gibt es in jedem Baumerkt zu kaufen. Der Vorteil sind die vielen Löcher, um das Teil auf der Platte zu verschrauben. Mit dieser Konstruktion bleibt die Verstellbarkeit erhalten, was theoretisch fast jeden Kreis zulässt. Das Arbeiten mit dem Teil ist in der Baubeschreibung zu Platte 3 und 4 beschrieben!

 Der Bau der Bahn

Um die Ladezeit der Seite zu verringern, sind die Beschreibungen mit den Bildern in logische Abschnitte als Link aufgeführt.
[18.12.2006] Erster Fahrtest und Curbs
[26.11.2006] Die Verkabelung
[23.06.2006] Die Stromleiter
[10.06.2006] Abkleben und lackieren
[16.10.2005] Randmarkierungen und Slots einfärben
[08.09.2005] Ausbessern verpfuschter Slots
[09.08.2005] Die letzten 3 Kurven
[29.06.2005] Platte 3 und 4 gefräst
[16.06.2005] Platte 2 gefräst
[29.05.2005] Teststrecke und 1. Schlitze in der Modulbahn
[10.05.2005] 1. Test-Fahrstrecke
[24.04.2005] Erneute Planung der Fahrstrecke
[??.??.2005] Lamellos
[??.??.2005] Der Unterbau
[??.??.2005] Die Planung